Reifenwissen

Welche Reifen sind die richtigen für mein Auto? Worauf muss ich bei neuen Reifen achten? Welche Reifen haben den besten Grip und bieten am meisten Sicherheit? Auf Fragen wie diese findest du bei „Das WeltAuto“ hilfreiche Antworten.

Reifen verbinden dein Auto direkt mit der Straße. Das macht Reifen zu einem der wichtigsten Sicherheitsfaktoren an deinem Auto. Nur der richtige Reifen bietet ausreichend Haftung und damit Kontrolle über dein Fahrzeug.  

Reifenlabel

Seit dem 1. November 2012 tragen in der EU alle Reifen Aufkleber, wie sie z.B. auch auf Kühlschränken und Waschmaschinen zu finden sind.

Das Reifenlabel informiert über die Kraftstoffeffizienz, das Nassbremsverhalten sowie das externe Rollgeräusch des einzelnen Produkts. Ein bestimmter Reifentyp kann in einer Dimension besonders tolle Werte haben und in einer anderen Dimension weniger gute. Nicht zuletzt ist das persönliche Fahrverhalten und Fahrprofil ausschlaggebend für die Wahl des passenden Reifens.

Das Reifenlabel informiert nicht über sicherheitsrelevante Kriterien wie Kurvenverhalten bei Nässe oder Aquaplaning. Deshalb empfehlen wir dir, dich über Testberichte zu informieren oder dich von Experten wie deinem WeltAuto Partner beraten zu lassen.

Räderlagerung

Wer zwischen Sommer- und Winterrädern wechselt, kennt die Frage: Wohin mit den Rädern, die gerade nicht gebraucht werden?

Zur Rädereinlagerung werden allgemein Fachbetriebe empfohlen, da hier auf die richtige Temperatur, die richtige Art der Aufbewahrung sowie ein sauberes, trockenes Ambiente frei von Ölen, Lacken oder Kraftstoffen geachtet wird. Beim Experten werden die Räder zudem einmal im Monat gedreht, um Verformungen vorzubeugen. Frag einfach deinen WeltAuto Partner, ob er für dich die Räder einlagert

Alter des Reifens

Wie lange ist ein Reifen als neuwertig zu betrachten? Experten haben sich auf maximal 3 Jahre nach Produktionsdatum geeinigt.

Ab einem Alter von drei Jahren nach Produktionsdatum beginnen sich die Eigenschaften zu verschlechtern. Vor allem die Haftung bei Nässe leidet durch die alternde Gummimischung.

Das Alter eines Reifens erkennst du an der DOT-Nummer auf der Reifenflanke. Sie verrät Kalenderwoche und Jahr der Produktion: 4413 wäre etwa ein Reifen aus der 44. Woche des Jahres 2013.

Reifen, die älter als 10 Jahre sind, sollten nur noch benutzt werden, wenn sie zuvor regulär im Einsatz waren. Wird ein Reifen im Alltag benutzt, erreicht er aber sowieso zuerst die Ver-schleißgrenze, bevor er die Altersgrenze überschreitet. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter sind auf jeden Fall einzuhalten. Für Sommerreifen und Winterreifen werden je-doch 4 Millimeter Mindestprofiltiefe empfohlen (Diagonalreifen 5 Millimeter).

Saisonal wechseln

Jede Gummimischung hat seine Vorteile. Hier erfährst du, warum das regelmäßige Wechseln zwischen Winter- und Sommerreifen Sinn macht und mehr Sicherheit bietet.

Die Temperatur macht den Unterschied. Moderne Reifen sind ausgeklügelte Produkte, die auf Höchstleistungen getrimmt sind. Doch nur in einem bestimmten Temperaturbereich bieten Sommerreifen und Winterreifen – die korrekte Profiltiefe vorausgesetzt – besten Grip auf der Straße.

Ab einer Außentemperatur von 7 Grad sind Sommerreifen die sicherste Lösung. Versuche haben gezeigt, dass ein mit Sommerreifen bereiftes Fahrzeug sogar auf nasser Fahrbahn bei einer Vollbremsung aus 70 km/h bei 15 Grad um eine Wagenlänge (4 Meter) früher steht als ein mit Winterreifen bereiftes Fahrzeug.

Ähnliches gilt umgekehrt: Bei einem Versuch bei 5 Grad Temperatur und ansonsten gleichen Bedingungen stand das mit Winterreifen ausgerüstete Fahrzeug schon, als das „Sommerfahrzeug“ noch 2 Meter weiterschlitterte.

Das heißt: Bei frühlingshaften Temperaturen kann etwa schon vor dem 15. April – bis dahin gilt die situative Winterausrüstungsverordnung – auf Sommerreifen umgerüstet werden.

Mit Winterreifen im Sommer zu fahren macht auch sonst wenig Sinn: da Sommerreifen auf die hohen Temperaturen ausgelegt sind und somit weniger verschleißen und auch Sprit sparen. Mit der richtigen Bereifung werden Umwelt und Geldbörse geschont.

Reifendruckkontrolle

Vor allem zu niedriger Luftdruck in den Reifen ist ein verbreitetes Unfallrisiko. Falscher Reifendruck bringt aber auch finanzielle Nachteile. Erhöhter Kraftstoffverbrauch und schnellerer Reifenverschleiß sind die Folgen.

Zum Reifendruck kontrollieren nimmt sich im Alltag kaum jemand Zeit. Reifendruck-Kontrollsysteme (RDKS) erleichtern diese Aufgabe erheblich. Seit 1. November 2014 müssen in der EU alle neu zugelassenen Pkw (bis 3,5 t) mit einem RDKS ausgerüstet sein. Keine Pflicht besteht allerdings zum Nachrüsten!

Die Messungsarten von RDKS:

  • Indirekte Messung. Sie stützt sich auf die bereits im Fahrzeug vorhandenen Sensoren, um eine Luftdruckdifferenz zwischen den einzelnen Reifen zu erkennen. Die ABS-Sensoren stellen etwa fest, wenn sich ein Rad durch Druckverlust schneller dreht als die anderen 3 Räder. Bedienungsfehler können auftreten, da das System bei Druckän-derungen – etwa bei Fahrten mit voller Beladung – und bei jedem Reifenwechsel neu zu initialisieren ist.

  • Direkte Messung. Jeder Reifen weist einen Sensor innen beim Ventil auf, der den Luftdruck misst und drahtlos an den Bordcomputer schickt. Genauere Informationen und Warnungen sind die Folge, allerdings ist dieses System auch teurer. Die Winterrei-fen brauchen etwa wieder eigene Sensoren.

Rechtliche Folgen: Bislang galt ein bei der Hauptuntersuchung entdeckter fehlender oder defekter Drucksensor als „geringer Mangel“. Seit 20. Mai 2018 läuft die Überprüfung nach § 29 StVZO strenger ab, dann gilt der beschriebene Umstand als „erheblicher Mangel“. Der Ersatzreifen muss übrigens nicht mit einem Sensor ausgerüstet sein. Also nimm dir die Zeit und mach regelmäßig den Reifendruck Test.

Neue Reifen einfahren

Sind fabrikneue Reifen montiert, solltest du sie einfahren. Damit verlängerst du die Lebensdau-er der Reifen und erreichst die volle Leistungsfähigkeit.

Wer mit den neuen Reifen gleich losfährt, wie er es von den alten Reifen gewohnt war geht ein Sicherheitsrisiko ein, Denn neue Reifen haben noch keinen richtigen Grip. Von der Herstellung sind die Reifen noch mit einem Trennmittel beschichtet und das Gummi ist noch nicht angeraut. Da sich aus diesem Grund neue Reifen nur schlecht mit dem Asphalt verbinden, besteht Unfallgefahr.

Achte also darauf, während der ersten 200 bis 300 Kilometer mit neuen Reifen nur bei mittlerer Geschwindigkeit zu fahren. Dabei werden die Laufflächen angeraut und die optimale Leistungsfähigkeit der Reifen erreicht – und Leistung heißt in diesem Fall auch Haltbarkeit.

Testergebnisse Winterreifen

Winterreifen sind nicht erst bei Frost, Schnee und Eisglätte, sondern bereits ab einer Außentemperatur von 7 Grad Celsius sinnvoll. Befindet sich auf den Fahrbahnen Schnee, Schneematsch oder Eis, sind Winterreifen Pflicht, sobald du das Fahrzeug in Betrieb nimmst. Alternativ kannst du im Winter unter gewissen Einschränkungen auch Schneeketten für deinen PKW verwenden.

Wir empfehlen dir, regelmäßig den Wetterbericht zu verfolgen. Im Winter kann sich einfache Straßennässe rasch in Glatteis verwandeln, sobald die Temperatur sinkt. Wenn du dann ohne Winterreifen unterwegs bist, musst du mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro und einem Punkt im Fahrzeugeignungsregister rechnen. Verursachst du gar einen Unfall, erhöht sich das Bußgeld auf 120 Euro. Nicht zuletzt kann ein Unfall mit Sommerreifen im Winter erhebliche Leistungskürzungen in der Kfz-Versicherung zur Folge haben.

Woran erkenne ich Winterreifen?
Seit Januar 2018 gilt: Neu hergestellte Winterreifen erfüllen nur noch die Winterreifenpflicht, wenn diese das sogenannte Alpine-Symbol aufweisen können. Dieses zeigt sich als dreigezacktes Bergpiktogramm mit einer Schneeflocke in der Mitte. Das zuvor ausreichende M+S-Zeichen erfüllt bei neu zum Verkauf stehenden Reifen nicht mehr die gesetzlichen Anforderungen. Vor 2018 gekaufte Winterreifen mit M+S-Kennzeichnung erfüllen bis zum 30. September 2024 die Winterreifenpflicht.

Wo kann ich preiswert Winterreifen kaufen?
Tritt einfach mit deinem WeltAuto Partner in Kontakt. Dieser berät dich gerne und macht dir ein attraktives Angebot. Hier findest du die aktuellen Winterräderangebote von namenhaften Reifenherstellern wie Barum, Bridgestone, Continental, Firestone, Michelin und Pirelli.

Fahrzeugbewertung

Wir bewerten dein Fahrzeug schnell und unverbindlich online. Probiere es doch gleich mal aus. So einfach geht’s:

  1. Autodaten an den WeltAuto Partner senden.
  2. Kostenlose Fahrzeugbewertung erhalten.
  3. Von unserem Service und sicherer Zahlung profitieren.

Gib für die Fahrzeugbewertung die erforderlichen Daten ein, beginnend mit dem Monat und dem Jahr deines Pkw.

  1. Fahrzeugdaten
    1. Leistung
    2. Modell
    3. Kilometerstand
    4. Marke
    5. Erstzulassung
    6. Kraftstoffart
  2. Deine Daten
  3. Kaufinteresse
  4. WeltAuto Partner

Musst du dein Auto verkaufen?

Spätestens wenn du deinen Gebrauchten wechseln willst, wirst du darüber nachdenken, wie du es am besten verkaufen kannst. Und zu welchem Preis. Deshalb bieten wir dir den Service, schnell und einfach dein Fahrzeug zu bewerten. Wir kaufen Autos aller Marken, ermitteln ihren Wert und führen alle notwendigen Schritte durch, damit du unbeschwert in deinen neuen Gebrauchtwagen einsteigst.
 

 

Wie verkaufe ich mein Auto einfach und sicher?

Der Verkauf deines Kfz über einen WeltAuto Partner bietet dir viele Vorteile. Du musst dich nicht um Papierkram oder Abmeldegebühren kümmern. Wir machen das alles für dich. Damit sparst du Zeit und Geld – und hast die Sicherheit, dass alles seinen richtigen Weg geht.

 

Was brauche ich, um mein Auto zu verkaufen?


Wenn du bei uns ein WeltAuto Gebrauchtfahrzeug kaufen und dein Auto in Zahlung geben willst, kannst du einfach mit deinem Auto bei uns vorbeikommen. Für eine genauere Bewertung muss dein WeltAuto Partner das Fahrzeug persönlich begutachten und seinen individuellen Wert ermitteln. Denke daran, dass du für den Verkauf deines Autos die erforderlichen Unterlagen mitbringen musst: Zulassungsbescheinigung Teil I und II, Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung und im besten Fall auch das Inspektionscheckheft.

 

Tipps für den Winter

Wie mache ich mein Auto winterfest?

Der Winter ist die schwierigste Zeit für unser Auto. Es ist Frost, mehr Feuchtigkeit, Schnee o-der Salz ausgesetzt. Dies ist eine Art Test für alle Komponenten. Wie macht man sein Ergebnis für uns erfolgreich? Wir sagen dir, was du überprüfen kannst und wie du dein Auto auf den Winter vorbereitest. Freu dich auf wertvolle Tipps:

Batterie

Eine der häufigsten Ursachen für Pannen im Winter ist die Batterie. Ein schlechter Zustand der Batterie verhindert, dass wir morgens den Motor starten können, insbesondere bei Dieselmotoren. Sie erfordern eine höhere Startleistung und erzeugen auch in den ersten Minuten des Betriebs mehr Widerstand, da sie mehr Zeit benötigen, um auf Betriebstemperatur zu kommen.
Bei den wartungsfreien Batterien von heute kann der Säurestand nicht überprüft werden. Um dein Auto winterfest zu machen, empfehlen wir daher, den Batteriezustand mit einem Messgerät zu testen. Die Messung sollte sowohl im Ruhezustand der Batterie als auch nach dem Laden erfolgen. Gerne überprüft auch jeder WeltAuto Partner für dich den Zustand der Batterie. Und solltest du eine neue Batterie benötigen, entsorgt er auch deine alte.

Betriebsflüssigkeiten


Vor der Wintersaison musst du auch die Winterflüssigkeiten prüfen oder ersetzen. Warum? Die Kühlflüssigkeit ist so ausgelegt, dass sie selbst den stärksten Frösten standhält. Mit der Zeit verliert es seine Eigenschaften und der Gefrierpunkt kann gefährlich in Richtung 0 Grad Celsius gehen. Da sich die Kühlflüssigkeit auch im Motor befindet, droht im schlimmsten Fall bei einfrierender Kühlflüssigkeit ein Motorschaden. Gefriert Wasser, dehnt es sich aus. So kann es dazu kommen, dass die Kühlschläuche platzen. Auch andere Bauteile wie der Kühler oder Teile des Motors können durch die Ausdehnung beschädigt werden.

Ältere Kühlflüssigkeit solltest du deshalb bei deinem Auto durch eine neue ersetzen oder ausreichend Frostschutz hinzufügen, um den Gefrierpunkt zu senken. Lass den Motor auf keinen Fall mit gefrorenem Kühlwasser laufen. Da das Kühlwasser nicht richtig oder gar nicht mehr fliest, kannst du damit neben dem Motor auch die Wasserpumpe oder die Zahnriemen beschädigen.

Achte auch auf die Bremsflüssigkeit, denn bei Undichtigkeiten kann Wasser in das Bremssystem eindringen. Wasser senkt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit und reduziert die Bremswirkung. In Notsituationen können die Bremsen vollständig versagen.

Bei der Entscheidung für den Ersatz des Motoröls müssen wir auf die Viskosität achten, die durch die Zahl vor dem Buchstaben "W" gekennzeichnet ist. Die Zahl vor dem „W“ beschreibt die Fließeigenschaft des Öls bei Kälte. Je kleiner die Zahl, desto flüssiger ist das Öl. Das Öl mit niedriger Viskosität erleichtert den Winterstart und erreicht auch alle Motorkomponenten schneller, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Die Zahl hinter dem „W“ beschreibt die Viskosität bei 100 Grad Celsius.

Unterboden

Den Unterboden des Gebrauchtwagens solltest du vor dem Winter nach Rost untersuchen. Heute kommt Rost an tragenden Teilen wesentlich seltener vor als früher. Ein Blick auf Radläufe und Schweller kann jedoch nicht schaden. Siehst du hier Rost, klopfst du am besten mit einem spitzen Schraubenzieher dagegen. Solange das Blech an diesen Stellen noch gut ist, versiegelst du diese Stelle am besten mit Korrosionsschutz. Er schützt das Blech vor Salz, das im Winter gestreut wird.

Glühkerzen und Zündkerzen

Glühkerzen sind Hochtemperaturheizungen, die bei Dieselmotoren im Zylinderkopf eingebaut sind und das Starten insbesondere bei niedrigen Temperaturen erleichtern. Glühkerzen stabilisieren auch den Leerlauf, bis der Motor warmgelaufen ist. Probleme beim Starten können darauf hinweisen, dass die Glühkerzen bereits stark abgenutzt sind. Es ist daher ratsam, dies vor dem Winter zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen.

Beim Benzinmotor sorgen die Zündkerzen für die permanente Explosion des Kraftstoff-Luft-Gemisches (im Dieselmotor zündet es aufgrund der Kompression). Verschlissene Zündkerzen können nicht nur den Startvorgang verschlechtern, sondern führen auch zu Leistungsabfall, Motordrosselung, Verschleiß oder unrunden Lauf des Motors. Ähnliche Anzeichen können durch abgenutzte Zündkabel verursacht werden. Es ist daher sinnvoll, neben den Zündkerzen auch die Zündkabel zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen.

Lichtmaschine

Im Winter ist die Batterie bei jedem Start des kalten Motors enorm belastet. Die vom Anlasser benötigte elektrische Energie muss die Lichtmaschine während der Fahrt wieder auffül-len. Außerdem ist sie für die Versorgung aller anderen elektrischen Verbraucher, wie Beleuchtung, Radio, Klimaanlage, Navigation usw., verantwortlich. Eine defekte Lichtmaschine lädt die Batterie möglicherweise nicht auf. Wir empfehlen dir daher, den Zustand der Lichtmaschine zu prüfen.

Dichtgummis

Gefrorene Dichtgummis sind etwas, woran wir erst denken, wenn es zu spät ist – sobald wir das Auto nicht öffnen können. Durch das Wasser, das in die Dichtungen gelangt, kann die Tür bei Frost einfach einfrieren. Ein Versuch, sie um jeden Preis zu öffnen, endet oft mit einem gebrochenen Griff oder einer gerissenen Dichtung. Abhilfe schaffst du, indem du die Dichtungen schützt – mit einem speziellen Spray oder mit einer paraffinhaltigen Salbe, die in keinem Haushalt fehlen sollte und einiges zum Flutschen bringt. Denke daran, auch die Dichtung der Heckklappe damit einzufetten.

Lack

Vor der Wintersaison lohnt sich eine umfassende Autowäsche, vorzugsweise eine Handwäsche in einer Waschbox. Auf diese Weise entfernst du Schmutz, der später Wasser zurückhalten und Rost verursachen kann. Nach der gründlichen Reinigung von deinem gesamten Auto solltest du den Lack trocknen und mit Wachs versiegeln. Die Wachsschicht schützt den Lack vor Verunreinigungen und widrigen Winterbedingungen. Ein derartiges gründliches Waschen des Autos ist auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Lackschicht zu betrachten. Kratzer und Dellen können zu Rost führen. Je schneller du sie entfernst, desto besser.

Bremsen

Vor der Wintersaison lohnt sich eine umfassende Autowäsche, vorzugsweise eine Handwä-sche in einer Waschbox. Auf diese Weise entfernst du Schmutz, der später Wasser zurückhalten und Rost verursachen kann. Nach der gründlichen Reinigung von deinem gesamten Auto solltest du den Lack trocknen und mit Wachs versiegeln. Die Wachsschicht schützt den Lack vor Verunreinigungen und widrigen Winterbedingungen. Ein derartiges gründliches Waschen des Autos ist auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Lackschicht zu betrachten. Kratzer und Dellen können zu Rost führen. Je schneller du sie entfernst, desto besser.

Beleuchtung

Jedes Jahr im Oktober kannst du bei deinem Auto in punkto Licht auf Nummer sicher gehen: Beim kostenlosen Licht-Test in einem Kfz-Meisterbetrieb. Weitere Informationen findest du unter www.licht-test.de.

Scheinwerfer können sich im Laufe der Jahre und durch Vibrationen verstellen. Um andere Fahrer nicht zu blenden, müssen die Scheinwerfer korrekt eingestellt sein. Dies ist gerade im Winter von großer Bedeutung, da die Dunkelheit viel schneller als im Sommer kommt.

Ein weiteres Problem sind blinde Scheinwerfer. Davon spricht man, wenn kleine Steine, Sand und andere Rückstände auf der Straße das Scheinwerferglas zerkratzen und matt werden lassen. Es gibt Mittel, um das Glas wieder aufzupolieren. Sollte dies keine Wirkung zeigen, hilft nur ein neues Scheinwerferglas.

Mit der Zeit können Scheinwerfer auch undicht werden. Das erkennst du, wenn sie von innen beschlagen sind. Auch in diesem Fall ist die Lichtausbeute nicht perfekt. Abhilfe schafft hier oft nur ein neuer Scheinwerfer.

Filter

Das Austauschen oder zumindest das Kontrollieren des Kraftstofffilters vor dem Winter ist ein Muss. Zusammen mit dem Kraftstofffilter lohnt es sich, auch den Luftfilter zu prüfen und eventuell auszutauschen. Im Winter muss er den enormen Schmutz aufhalten, der von der Straße aufgenommen wird.

Ein gern vernachlässigter Filter ist der Innenraumfilter. Er ist für die Reinigung der Luft verantwortlich, die in das Auto gerät. Neben Schadstoffen belasten den Innenraumfilter auch Laub und Schmutz, die mit der Zeit verrotten. So verschlechtert sich nach und nach die Filterleistung und die Luftqualität im Innenraum. Das beeinträchtigt unsere kognitiven Fähigkeiten und verursacht zum Beispiel Schläfrigkeit oder Kopfschmerzen. Unter Umständen kann sie auch Allergien verursachen. Achte also darauf, den Innenraumfilter vor dem Winter auszutauschen. Am besten nimmst du einen mit Aktivkohle, die auch unangenehme Gerüche und schädliche Abgase filtert.

Bereifung

Vier einfache Regeln für Winterreifen.

  1. Winterreifen sollten mindestens 1,6 mm Lauffläche ha-ben. Empfehlenswert sind 4 mm Mindestprofiltiefe.
  2. Alle vier Reifen müssen gewechselt werden und je Achse sollten die Reifen in einem ähnlich guten Zustand sein (Alter, Profiltiefe). Es stimmt übrigens nicht, dass die Winterreifen mit dem besseren Profil vorne montiert sein müssen. Es sind vor allem die hinteren Reifen, die für Fahrstabilität sorgen.
  3. Die Reifen sollten nicht älter als 5 Jahre sein. Die Gummimischung härtet mit der Zeit aus und hat nach vielen Jahren möglicherweise nicht die entsprechende Weichheit, die Winterreifen auszeich-net. Und das Letzte: Überprüfe den Zustand des Ersatzreifens.

Scheibenwischer

Scheibenwischblätter kosten nicht die Welt und doch können sie dir alles nehmen: den Blick auf die Straße. Sind die Wischblätter zu alt oder defekt, beeinträchtigen sie die Sicht und damit deine Sicherheit erheblich. Im Winter müssen sie sich nicht nur den Regen abweisen, sondern vor allem den vom Vordermann hochgeschleuderten Schmutz. Achte also darauf, mindestens einmal im Jahr und spätestens zum Winter neue Wischerblätter an dein Auto zu montieren. Und denke auch an das Wischwasser. Damit die Scheibenwaschanlage auch bei Minusgraden zuverlässig funktioniert, musst du im Wischwasser für ausreichend Frostschutz sorgen.

Notwendiges Zubehör

Im Winter lohnt es sich, einige nützliche Artikel im Auto zu haben: Ein Fensterkratzer, Handschuhe und Entfroster für die Schlösser (in der Jacke, nicht im Auto aufbewahren!) bilden eine gute Grundausstattung für den Winter. Geht’s in die Berge brauchst du Schneeketten. Eine Abdeckung für die Windschutzscheibe erspart dir das morgendliche Eiskratzen. Und mit einem Starterkabel bist du auch für den Fall gerüstet, dass deine Batterie nicht mehr genügend Leistung hat. Oder noch besser: du hast eine neue Batterie und kannst einem anderen Autofahrer helfen, der nicht so schlau gewesen ist wie du.

 

Die Überprüfung der oben genannten Punkte nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und hilft dir, dein Auto winterfest zu machen. Wenn du nicht selbst Hand anlegen willst oder lieber auf die Erfahrung von Experten vertraust, ist bei allen Punkten dein WeltAuto Partner ein guter Ratgeber und gerne für dich da.